Menschen machen Fehler und schwindeln dich an!
Soll man die Leute deshalb weniger gern haben? Nein.
Keiner ist perfekt. Und keiner hat die einzig richtige Wahrheit, die er anderen aufzwängen muss.
Als Alltagsmagier, der für eine kleine Gemeinde zuständig ist, erlebe ich häufig, dass Menschen mit brachialer Gewalt ihre Ziele durchsetzen oder mit Lug und Betrug an diese kommen möchten.
Als Mutter weiß ich, dass man seinen Kindern und natürlich auch seinen Mitmenschen nur Räume eröffnen kann, idem man ihnen das eigene Ideal vorlebt, doch diese betreten müssen sie selbst. Und man selbst ist auch nicht vor schwachen Momenten gewappnet, in denen man seine Ideale einmal vergisst, Fehler macht und auch mal schwindelt.
Ich denke, dazu sind wir auch da, die eigenen Fehler zu erkennen und aus ihnen zu lernen.
Jeder hat bei seinem Entwicklungsprozess und seiner Selbstermächtigung seine eigene Geschwindigkeit. Manche entwickeln sich schnell, manche schaffen es erst im nächsten Leben.
Diese Selbststudie hat mir bereits jetzt gezeigt, dass die Diät an digitalen Medien mehr Fülle an zwischenmenschlichen Begegnungen in mein Leben zieht. Es ist aktiver, fröhlicher und schöner.
Dennoch werde ich mir heute ein bis zwei ausgewählte Podcasts anschauen. Warum? Weil ich es möchte. Ist diese Challenge damit vergeigt? Nein.
Es ist tatsächlich so, dass die Intuition viel stärker wird, je weniger man sich von Anderen oder von digitalen Medien beeinflussen lässt. Benutzt man das Ego jedoch als Triebfeder dazu, sich von etwas fernzuhalten, das einen interessiert uns inspiriert, entsteht dadurch ein Mangel. Und das ist keinesfalls gut.
Nur eines ist zu bedenken: Weniger ist mehr. Lieber gezielt eine Sendung gucken, als 20 wahllos hintereinander.
Tagesablauf:
– Gechillt gefrühstückt.
– Gassi-Runde mit dem Hund.
– In die Saunalandschaft gefahren und genossen, bis es einfach zu voll wurde.
– Tante besucht, um Bügelwäsche zu holen, und ihr ein paar Blümchen geschenkt.
– Danach Kaffee to go an der Donau getrunken und den Snack vom Bäcker mit den Enten geteilt.
– In der Stadt bestellte Forellen für morgige Wanderaktion geholt.
– Gassi-Runde mit dem Hund.
– Forellen ausgepackt und entdeckt, dass über die Hälfte fehlt.
Also nochmals in die Stadt gefahren und restliche Forellen geholt. Verkäufer hat sich zig mal entschuldigt. Habe ihm versichert, dass es ok ist, schließlich sind wir ja nur alle Menschen.
– Zu Hause Forellen verpackt für die Wanderung.
– Haus aufgeräumt und gewischt.
– Blog verfasst.
– Nun mache ich mir Abendessen und guck bewusst die zwei Sendungen.
Körperliches Befinden:
Allgemein: gechillt.
Störsymptome: Ohrensurren.
Konsum:
Essen:
– Brötchen mit Butter und Honig
– Gemischter Salat mit Feta und Lachs
– Pain au Chocolat
– Schinkenbrötchen (pfeif ich mir jetzt noch schnell rein)
Zigaretten: 6 – 7
Alkohol: 1 Glas Wein (später)
Digitale Medien:
– mehrfach gechatet und gewhatsapped
– 2 Podcasts geguckt.
Fragen an Spirits:
keine.
Erkenntnisse:
Siehe Einleitung.
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