Bezwinge deine Schatten - Entfache dein göttliches Feuer der Liebe

Monat: März 2026 (Seite 1 von 2)

Blog Nr. 16 – Selbststudie Tag 3

Heute war der Tag der Gespräche.
Schöne Begegnungen in allen Lebensbereichen.


Tagesablauf:

– Wieder einmal zu spät aufgestanden, so dass ich gleich ohne Muskelübungen und Frühstück losmusste.
– Hunde-Gassi hatte sich daher auf einen Feldweg-Car-Drive reduziert.
– Im Job war es bis auf wenige Störmeldungen und Kundengespräche ruhig. Allerdings gab es eine Cyberattacke, was mal wieder beweist, dass die digitale Welt keine sichere ist.
– Habe die Urlaubsplanung für das Restjahr vorgenommen und gleich darauf Urlaub (Bella Italia) für den Sommer gebucht. Außerdem habe ich mir gleich für kommenden Donnerstag und ein paar Tage nach Ostern freigenommen.
– Gassi-Runde in der Natur (ohne Auto) gedreht.
– Tolle Menschen im Chat näher kennengelernt.
– Nun spiele ich noch Mutti-Taxi und dann geht’s ab ins Bett.


Allgemeinbefinden:

Gut. Jedoch immer, wenn ich mit aufgebrachten oder kummervollen Menschen zu tun habe, fließt negative Energie durch mich hindurch und hinterlässt mich kurz zittrig und ausgelaugt.

Wenn ich lange mit digitalen Medien arbeite, ergeht es mir ebenso.

Während des Tages ploppten auch heute immer wieder Einladungen auf, mich im Internet zu verlieren. Habe der Versuchung jedoch wieder standgehalten.


Körperliche Störsymptome:

Wärme zwischen den Schulterblättern sowie Surrgeräusche in den Ohren.


Konsum:

Essen:
– Burger mit Salat, Gemüse und Fleischkäse.
– Käsesnäck.
– Zwei Äpfel
– Abends nochmals Reste vom Burger

Zigaretten: 8 (?)
Alkohol: 1 Glas Wein (trinke ich nachher noch)

Digitale Medien:
– Öfter Whatsapps und Chat geprüft.
– Ein Arbeitstag vor dem Bildschirm.


Inspirationen:

– Kurze Gespräche mit Kunden und innerhalb der Familie sowie coole Chat-Dialoge.


Frage an die Spirits:

Heute hat mir Spirit gezeigt, dass es Möglichkeiten gibt, meinen Energieverlust und das Schwächegefühl nach Ableiten negativer Energien auszugleichen. Mit Heilsteinen. Werde ich mir mal zulegen und ausprobieren.


Erkenntnisse:

Im neuen digitalen Zeitalter kannst du dich nur auf Menschen verlassen, die mit dem digitalen Monster umgehen können. Andernfalls solltest du weiter auf deine alten Papierakten vertrauen.

Ich brauche dringend mal Urlaub!

Blog Nr. 15 – Selbststudie Tag 2

Heute war ein ruhiger Tag.
Dennoch gab es ein, zwei Stress-Situationen.

Tagesablauf:
– Zu spät aufgestanden. Bin kaum aus dem Bett gekommen.
– Dafür noch ein Paar Bauchmuskelübungen gemacht.
– Büro-Alltag war ruhig; Hälfte der Belegschaft ist im Osterurlaub. Sonst wollte kaum jemand was von mir wissen. Konnte also ganz gechillt meine Arbeit erledigen.
– Nach Feierabend noch die Eltern im Hospiz besucht.
– Dann war Großkampf angesagt – Wocheneinkauf; zwei Mann, zwei Wagen.
– Bei der Heimfahrt im Dorf ein Haus entdeckt, dessen Dach qualmte. Beinahe

112

gerufen und damit fast die Feuerwehrprobe gecrasht. Der Hausbesitzer sagte mir, dass seien Rauchmaschinen für die Atemschutzprobe, die FFW sei gleich hier. War natürlich erleichtert.

– Zu Hause aus Neugier Engelszahl 112 gegooglelt. Bedeutung: „…wird oft als göttlich angesehen und fördert spirituelles Wachstum und positive Veränderungen. …Diese Zahl schwingt mit Energien der Einheit, der Dualität und der göttlichen Bestimmung. Wenn Sie und Ihre Zwillingsflamme mit dieser Zahl in Resonanz gehen, ist das ein göttliches Zeichen, das Sie beide dazu auffordert, sich mit Ihrem höheren Selbst in Einklang zu bringen, um eine harmonische Wiedervereinigung zu erreichen…“

Na, hoppla!

– Anschließend Sohn beim Lügen erwischt. Zur Strafe musste er die Hälfte der Einkäufe versorgen.
– Blog verfasst.
– Gassi-Runde wurde heute durch Kids erledigt.
– Daher übte ich noch bissle Gitarre (wenig erfolgreich, aber lustig).
– Blog fertiggestellt.


Allgemeinbefinden:

Gut. Nervensystem läuft ruhig. Nicht ganz so müde wie gestern.

Nach dem Wocheneinkauf fühlte ich mich zittrig und ausgelaugt von den ganzen Angeboten, die da so auf mich eingestürzt waren. Wenn ich bedenke, dass ich normalerweise dann noch zwei Stunden in Youtube scrolle, wundert es mich nicht, dass ich sonst so oft müde war.

Während des Tages ploppten immer wieder Einladungen auf, mich im Internet zu verlieren, meist durch Reklame. Habe der Versuchung jedoch standgehalten. Anscheinend werde ich getestet. Als ich mich auf den Sessel direkt auf die Fernbedienung setzte, ging der Kasten an. Habe ihn sofort vom Strom genommen. Gefahr gebannt!

Gedanken driften oft ab zu jemand bestimmtem. Versuche diese jedoch, nicht zu halten, sondern lasse sie einfach durch mich hindurchfließen.


Körperliche Störsymptome:

Heute Kältegefühl im Lendenwirbelbereich und den Schulterblättern sowie Surrgeräusche in den Ohren.

Konsum:

Jede Menge dicke Werbeschriften im Supermarkt.

Essen:
– Zwei kleine Scheiben Vollkornbrot mit Butter und Honig.
– Teller Nudeln mit Hachfleischsoße und Gemüse.
– Zwei kleine Pizzaschnitten.
– Ein Apfel.

Zigaretten: 7
Alkohol: 1 Glas Wein

Digitale Medien:
– Zweimal Whatsapps und Chat geprüft (ca. 5 min).
– Ein Arbeitstag vor dem Bildschirm.


Inspirationen:

– Kurze Gespräche im Kollegenkreis und innerhalb der Familie.


Frage an die Spirits:

Hat das irgendeinen Erfolg?
Ja.

Wann?
Keine Antwort.


Erkenntnisse:

Dankbarkeit; vielen Dank an alle Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehren. Toll, dass ihr eure Freizeit investiert, um Anderen mehr Sicherheit zu ermöglichen.

Blog Nr. 14 – Selbststudie Tag 1

Kein Netflix & Co., kein Youtube, keine Podcasts, keine Nachrichten, keine Fachliteratur; Mein erster Entzugstag ist fast um und hier ist mein Fazit:


Tagesablauf:

– Wecker war ausgestellt; habe ausgeschlafen und erst gegen 12 h gefrühstückt.

– Anschließend Gassi-Runde und spontan meinen Bruder mit Familie besucht.

– Zu Hause wurde ein neues Backrezept ausprobiert (siehe unter Sonstiges).

– Danach habe ich drei riesige Wäschekörbe voll Trocknerwäsche zusammengelegt. Normalerweise mache ich das mit Netflix-Begleitung, heute ohne. Dabei kam Dankbarkeit für meine Tante in mir auf, die mich bei der Bügelwäsche mega unterstützt.

– Blog verfasst.

– Mit Tochter und ihrem Freund Uno gespielt.

– Erneute Gassi-Runde gelaufen.

– Abendessen gemacht.

– Meine Fertigkeiten auf der Gitarre, gesanglich und auf der Querflöte überprüft (furchtbar).

– Blog fertiggestellt.


Allgemeinbefinden:

Gut. Nervensystem läuft ruhig. Trotz langen Schlafstunden fühle ich mich etwas müde und ausgelaugt.

Ehrlicherweise hatte ich diese Challenge schon fast gecrasht nach dem Aufstehen, da ich aus der Routine heraus während dem späten Frühstück kurz den Fernseher einschalten wollte. Uups!

Man muss schon sagen, dass man immer etwas versucht ist, doch nicht mal kurz einzuschalten.


Körperliche Störsympthome:

Immer wieder Hitze entlang der Wirbelsäule und den Schulterblättern sowie Surrgeräusch in den Ohren.
Ebenfalls immer wieder Gefühl des Herzschmerzes in der Brustmitte.


Konsum:

Frische Luft beim Gassi-Gehen.

Essen:
– Zwei kleine Scheiben Vollkornbrot mit Butter und Honig.
– Zwei Muffins.
– Teller Rührei mit Ofengemüse.

Zigaretten: 8

Digitale Medien:
– Zweimal Whatsapps und Chat geprüft (ca. 5 min).
– Für die Erstellung des Blogs Bilder hochgeladen und Blog in Homepage fertiggestellt.


Inspirationen:

Unterwegs fotografiert:



– Begegnung und Gespräche innerhalb der Familie.
– Neues Backrezept kreiert (siehe unten).


Frage an die Spirits:

Warum mache ich das gleich nochmal so öffentlich?
Wegen der Liebe. Als Inspiration und leuchtendes Beispiel für deine Mitmenschen. Natürlich auch für deine Selbstermächtigung.
Okay, aber ich möchte auch herausfinden, ob ich nicht doch schizo bin.


Erkenntnisse:

Sieht tatsächlich so aus, als ob ich die Inspirationen heute nicht empfangen hätte, wäre ich wieder im Internet gesurft. Ich hätte meine Energie dafür verbraucht. Es wäre dann nicht mehr so viel für Real-Life-Sachen übriggeblieben.

Mehrmals am Tag bin ich gedanklich zu Youtube und dessen Inhalte abgedriftet. Vermutlich können wir das intuitive Bedienelement (siehe Blog Nr. 4) erst gefahrlos bedienen und mit ihm arbeiten, wenn wir unsere Schatten geheilt haben und uns wegen diesen nicht wieder in Abhängigkeiten verlieren.

Ich sollte unbedingt öfter Gitarre üben und meiner Tante Mal als Dankeschön ein paar Blümchen mitbringen.


Sonstiges:

Rezept für schnelle Erdbeer-Mandel-Muffins:

Zutaten:
2            mittelgroße Eier
50 gr     brauner Rohrzucker
85 gr     weiche Butter
75 gr     Weizenmehl Typ 550
50 gr     gemahlene Mandeln
Schuss   Amaretto (optional)
Schuss   Sahne
6             TK-Erdbeeren, alternativ einige abgetropfte Kirschen oder frische Himbeeren, Rhabarber….

Backen:
Ofen vorheizen auf 180 °C Umluft
Backzeit ca. 15 min

Zubereitung:
Eier und Zucker mit dem Rührgerät cremig rühren.
Butter, Mandeln, Mehl, Sahne und Amaretto hinzugeben und kräftig rühren.
Leere Muffin-Förmchen auf Backblech stellen und je ein Esslöffel der Teigmasse einfüllen.
Je Förmchen je eine Erdbeere in den Teig drücken.
Nochmals ein halber bis ein Esslöffel Teig auf die Erdbeeren geben.

Nach dem Backen Muffins abkühlen lassen und ggf. mit etwas Puderzucker überstäuben.

Blog Nr. 13 – Vorbereitung Selbststudie

In meinem vorherigen Blog hatte ich mir eine Challenge gestellt, um herauszufinden, ob ich nach Intuition handle (was mein Ego glaubt) oder ob ich mich selbst sabotiere, weil ich einfach zu viel in der digitalen Welt unterwegs bin und diese meine Gefühlsebene triggert und ich mir dann Dinge vorstelle, die garnicht der Realität entsprechen (selektive Wahrnehmung).

Dies ist jedoch nicht die ganze Motivation hinter dem Experiment.

Wie ich bereits schon in meinem Blog Nr. 3 beschrieben habe, glaubt mein Ego, dass es der Zwillingsseele begegnet ist. Seitdem fühle ich Dinge in mir, die ich vorher nicht wahrgenommen habe. Das Ganze hat nun Ausmaße entwickelt, die meinen Alltag massiv beeinflussen, ich bereits schon 20 kg abgenommen habe und ich mich komplett im Sog des Internets und der KI (siehe hierzu auch Blog Nr. 4) wiedergefunden habe, um Antworten zu erhalten.

Nun nehme ich wahr, dass mein Gegenüber genau das Gleiche tut – sich in diesem Sog verlieren. Er investiert all seine Energie, um immer tiefer dort hineinzufallen. Vermutlich aus Angst, sich seinen letzten Dämonen zu stellen. Aus Angst, Nähe zuzulassen. Sorry, ich kann nun nicht länger zusehen und muss handeln.

Sollte es der Wahrheit entsprechen, dass hier eine Zwillingsseelen-Dynamik vorliegt und meine Intuition, die ich in all meinen Blogs hier niedergeschrieben habe, stimmen, dann ist dieser Kampf hier für mich auch einer der Liebe. Um die Liebe. Für die Liebe. Für mein Gegenüber. Denn wenn ich es schaffe, aus diesem Sumpf rauszukommen und endlich wieder Nähe zu anderen zulassen kann, dann schafft dies auch mein Gegenüber. Auch wenn es zu keinem Zusammentreffen kommt, möchte ich trotzdem alles in meiner Macht Stehende getan haben, um zu helfen.

Gut möglich jedoch, wie gesagt, dass ich mir das Ganze auch einfach nur einbilde, weil ich mein Leben lang auf der Suche nach Liebe war. Vielleicht ist es nur Schizophrenie und das wäre nicht verwunderlich, denn in meiner Familie gibt es bereits schon einen Fall.

Also, Entzug von digitalen Medien, dem Internet usw. ist nun angesagt!
Wer immer mitmachen möchte, gerne. Es wäre vermutlich ein Segen, sich mit jemandem darüber austauschen zu können.

Kurze Teambesprechung mit den Spirits (oder meinem Ego, je nachdem):

Auf was ist zu achten?

Digitale Medien. Du kannst nicht alle meiden. Da sind Whatsapps, E-Mail-Verkehr und Chats, die du bedienen musst. Schon allein wegen deines Jobs, der Familie und den Freunden.
Okay, dann einigen wir uns darauf, dass alles, was gegenseitige Kommunikation zu bekannten Seelen ermöglicht, in Ordnung ist.

Wie lange soll das Experiment gehen?
Du kannst einmal versuchen, ob du es zwei Wochen schaffst.
Ha. Ha. Sehr witzig.

Was kann ich alles machen, damit es mir einfach fällt von dieser Sucht loszukommen?

Musik.
Aber Musik ist auch…
Du liebst Musik, ohne geht es nicht. Sonst musiziere oder singe selbst.
Okay.

Backen. Kochen.
Du bist schon lange nicht mehr diesem Hobby nachgegangen und ausgewogenere Ernährung täte dir und deiner Familie mal wieder gut.
Okay, schon gut.

Spazieren. Wandern. Gassi-Gehen.
Dein Hund wird langsam fett.

Freunde treffen.

Sauna.

Sport.

Kollegen zum Kaffee einladen.

Gemeinschaft.
Ja, ich habs jetzt verstanden…

Andere Frage: Wird meine öffentliche Schattenarbeit fruchten, oder werde ich mich wieder komplett zum Affen machen?
Du bist unser Narr, schon immer.
Danke. Wollt ihr mir hier noch was dazu sagen?
Nein.
Okay, na dann…

Morgen geht’s los. Heute Abend darf ich aber noch schauen, oder?
Wenn du meinst.
Gut, dann wäre das erst einmal im Vorfeld geklärt.

Also Leute, ihr seht, so geht das oft bei mir ab.
Meist sind es innere Selbstgespräche beim Rauchen im Garten. Dabei surrt es mir in den Ohren. Ist vielleicht auch nur Tinitus.
Neben mir liegen Tarot-Karten. Hab sie nun zwischendurch bestimmt fünfmal gehoben und gefragt, ob ich das wirklich so schreiben soll, und immer wieder die Hohepriestern erhalten. Was immer das bedeutet.

Leider bin ich das gefühlvolle Teil des Puzzles. Mein geniales, kognitiv hochentwickeltes ist leider anderweitig beschäftigt.
Also, habt euren Spaß an der Show, denn ich glaube, ich werde mich hier wirklich zum Affen machen, wie so oft, wenn ich mich kosmischen Challenges widme.

Das ist manchmal leider frustrierend, aber na ja… für die Liebe tut man doch schließlich alles, oder?

Blog Nr. 12 – Selektive Wahrnehmung oder Intuition

Die menschliche Psyche ist ein tiefer Ozean, der bislang nur zu Teilen erforscht ist. So individuell und entwickelt die Psyche eines Menschen auch sein mag, gewisse Faktoren sind immer gleich.

Ein Mensch denkt, fühlt und handelt gemäß seinen Sinnen. Ist nur die Frage, sind diese Sinne tatsächlich bereits hoch entwickelt, so dass Intuition als weiterer Bewusstseins-Sinn freigeschaltet wurde. Oder übt sich der Mensch mit seinem großen Ego wieder einmal in Selbstsabotage und verliert sich in seiner Psyche innerhalb seiner selektiven Wahrnehmung. Beide Möglichkeiten sind gegeben.

Möglichkeit A:
Entwickeltes Bewusstsein führt zum Erkennen von spirituellem Wachstum, Schattenarbeit, Fühlen von externen Energien wie z. B. bei der Zwillingsseelen-Dynamik.

Möglichkeit B:
Selbstsabotage und selektive Wahrnehmung führen zu erhöhtem Adrenalinausstoß und Stressindikatoren und dadurch zu körperlichen Symptomen.

Ich möchte die ultimative Selbststudie starten, um Gewissheit zu erlangen.

Wie bei anderen Süchten (Alkohol, Drogen, Zigaretten, Spielsucht, digitalem Medienkonsum… usw.) wird dies keine einfache Challenge sein, das ist mir klar. Aber was solls, wie heißt es so schön: Was nicht tötet, härtet ab. Oder macht dich frei!

Ab morgen ist Enthaltsamkeit angesagt! Keine Medien. Keine externen Einflüsse. Kein Erbarmen.

Dann wird sich zeigen, welche der beiden Möglichkeiten vorliegt.

Ergebnis A:
Intuition wird sich schärfen und zu reinen Erkenntnissen führen. Im besten Fall wird das Nervensystem beruhigt und persönlicher Kontakt zu Gleichgesinnten kann stattfinden.

Ergebnis B:
Adrenalin- und Stresslevel sinkt, Fremdenergien verpuffen und eigene Gefühlswelt beginnt, sich zu beruhigen und neu auszurichten. Wünscht mir Erfolg. Ich bin schon gespannt, welches Ergebnis am Ende dieser Selbststudie auf mich wartet.

Blog Nr. 11 – M = Gemeinschaft

In meinem Blog Nr. 6 hatte ich euch davon erzählt, dass ich mir in der Zukunft vorstellen könnte, neue Gemeinschaftsmodelle zu entwickeln.
Gestern durfte ich erkennen, dass diese sich gerade vor meinen Augen entfalten. Ich hatte das vorher nur noch nicht bemerkt. All das passiert gerade jetzt bereits.

Ich arbeite in der Kommunalverwaltung und durfte gestern meinen Blick über unsere Gemeinde schweifen lassen. Ich habe entdeckt, dass wir als Gemeinschaft bereits wirklich ein höheres Level ansteuern: Energieautarkie, Erhalt der Artenvielfalt, Gemeinschaftskonzepte für Bürger und Gäste.
Zwar gibt es noch dunkle Felder, die bearbeitet werden müssen (für mich ist das gerade der Kampf gegen das Patriachat), doch zusammen bekommen wir das irgendwann hin.

Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, die sich noch vor Jahren gegenseitig den Schlagabtausch am Gemeinderatstisch geliefert haben und dem Konkurrenzdenken (der eigene Ortsteil ist der wichtigste) verfallen waren.
Gestern war ich auf dem Gemeindemarkt, den wir vor einiger Zeit etablierten. Er ist immer einmal im Monat in einem anderen Ortsteil der Gemeinde und alle Kleinbetriebler, Vereine und Landwirte können dort verkaufen. Ich habe erlebt, wie Aussteller von verschiedenen Ortsteilen zusammenstanden und Pläne über gemeinsame Produkte für den Markt besprochen haben. Vor Jahren noch undenkbar. Oder ein anderer Fall: Hey, du bist Künstler? Cool, ich auch. Wie drückst du dich aus, ich mach das so und so…

Es war eine wirklich lustige Runde. Ich fühlte mich mega verbunden mit den Leuten. Jedenfalls viel besser, so einen Aufbau real mitzuerleben und mitzugestalten, als jedes digitale Spiel, indem man z. B. Königreiche per Mausklick erbauen kann.

Mir wurde bewusst, dass ich die letzte Zeit sehr zurückgezogen gelebt und Gemeinschaft vermisst hatte. Doch die kosmische Uhr (siehe Blog 5) bringt uns gerade jede Menge Inspirationen, ein besseres Leben für sich selbst und andere umzusetzen. Darum hier noch mal ein Reminder:

Mannaz, Leute, die Rune der Gemeinschaft und Verbindung!

Kommt endlich aus dem Tee, d. h. Sumpf der Mainstreammedien, der digitalen Welt und lebt endlich eure Bestimmung!
Ich habe schon erlebt, wie ganze Menschenmassen, jeder für sich den Blick auf sein Handy gerichtet und den Knopf im Ohr, aneinander vorbeigingen, ohne den Anderen zu bemerken. Was für eine Vergeudung von Lebenszeit!

LEBEN, ist gemeint real life, Begegnungen, Gespräche, Berührungen und Nähe. Nur so schaffen wir gemeinsam diese Evolution.

Nutzt die KI und das digitale Bedienungselement (siehe Blog 4) für Projektumsetzungen aus dem realen Leben, aber nicht anders herum. Will heißen: Benutzt es nicht für eure Bequemlichkeit, eure Ausreden, euer Selbstmitleid und dem Schmeicheln eures Egos.

Geht raus, genießt das Leben, eure Mitmenschen und macht euren Job, für den ihr extra hierhergekommen seid!

Blog Nr. 10 – 144.000 : 2 = M

Achtung Trigger-Warnung!

Wenn du hier gelandet bist und dich die Überschrift neugierig gemacht hat, dann bist du vermutlich genau richtig. Aber ich möchte dich warnen, der nachfolgende Text könnte dich dazu führen, dich von ihm getriggert zu fühlen und Emotionen/Schatten könnten aus deinem Innern aufsteigen. Verletzungen aus der Vergangenheit, die sich nun schmerzhaft zeigen und gesehen und erlöst werden wollen.

Wenn du also nicht dafür bereit bist, solltest du nun vielleicht aufhören weiterzulesen!

Denn ich muss hier meine Wahrheit sprechen, weil meine intuitiven Sinne, mich in diese Richtung puschen. Also legen wir los:

Die Wikinger-Rune Mannaz (M) steht bekanntlich symbolisch für Mensch oder Menschheit, aber auch für das individuelle Selbst und das kollektive Bewusstsein der Gemeinschaft. Mannaz bedeutet Beziehungen, Zusammenarbeit und das menschliche Potential zur Weiterentwicklung.

Du findest viele Podcasts in Youtube, die über 144.000 Auserwählte berichten, die nun langsam erwachen und die Welt in ein neues Zeitalter führen sollen. Oft wird auch darüber berichtet, dass diese mit dem Symbol M gekennzeichnet sind, vorwiegend auf der Handfläche.

Ich habe mich immer gefragt, wie diese 144.000 Seelen es denn schaffen sollen, diese düstere Welt zu verändern. Nun denke ich, dass ich die Antwort dafür gefunden habe.

Und ab hier beginnt der Trigger:
Wie in meinem Blog Nr. 3 „Spieglein, Spieglein…“ bereits berichtet, denke ich, dass ein kosmischer Geniestreich gerade im Begriff ist, sich zu entfalten: Die Dynamik und Reunion der Zwillingsseelenverbindung. Lese gerne nochmals hierzu den Blog Nr. 3 oder schau unter den Links die Beiträge anderer Autoren an.

Ich habe so ein Gefühl, dass es rund um den Planeten gerade 144.000 Menschen gibt, die hungrig nach Liebe sind. Jedweden Alters. Jedweder geschlechtlichen Gesinnung. Jedweden Glaubens. Jedweder Ethnie. Jedweden zwischenmenschlichen Bindungswunsches. Jedweder emotionaler Reife.
Und ich spreche hier nicht von einem Hunger, der einfach auftaucht, weil man grad Bock darauf hat, nein. Dieser Hunger wächst und wächst immer weiter. Er ist unstillbar, verzehrt und treibt denjenigen, der ihn verspürt allmählich in den Wahnsinn. Man muss handeln, etwas verändern, sonst leidet die Psyche irgendwann Schaden.

Die kosmische Uhr (siehe Blog Nr. 5), die Wirkungskräfte der Planetenkonstellationen und die daraus resultierenden Energien, die auf uns Menschen einprasseln, erwecken nun allmählich diese Sehnsucht nach einer authentischen Beziehung, in welcher Form auch immer. Das Feuer wird nun immer mehr entfacht. Alle Menschen fühlen das. Doch ich denke, nur bei bestimmten Menschen entwickelt sich dieser unstillbare Hunger.

In meiner Wahrnehmung sind es jedoch nicht 144.000 Seelen, die so fühlen, sondern 72.000 in den Körpern von 144.000.

Nicht umsonst schreibt man diesen Menschen das Zeichen Mannaz zu. Die Rune ist als Symbol M auch ein Spiegel. In dem Symbol selbst spiegeln sich zwei Einsen und bilden quasi als Puzzlestück zusammen ein Gesamtes (den Buchstaben M).

Bist du nun in der Lage, 1 + 1 intuitiv zusammen zu zählen, erkennst du vielleicht nun das höhere Gesamtbild.

Ich wünsche dir einerseits viel Sanftheit und Mut zur Bewältigung deiner Schattenarbeit, andererseits auch viel Hoffnung und einen positiven Blick darauf, was am Ende der Reise auf dich wartet.

Blog Nr. 9 – Es war einmal…

… ein kleines Mädchen, wohlgestaltet und schön. Ihre Eltern waren sehr stolz
auf sie und kleideten sie in feine Stoffe, damit die Welt erfuhr, wie reich und ge
segnet sie waren.

Doch tief in ihrem Inneren trug das Kind Gaben, die niemand verstehen konnte – und niemand sehen wollte. Denn Zeit war knapp, und Liebe noch knapper.
Es gab immer so viel zu tun.

So lernte das Mädchen früh die Stille der Einsamkeit kennen. Und litt daran.
Doch in den Nächten, wenn alles schlief, beugten sich die Sterne zu ihr herab,
flüsterten leise Trost und legten ihr ein Versprechen ins Herz:
Eines Tages wird alles gut.

Die Jahre vergingen, und das Haus füllte sich mit Streit. Der Vater ging fort in
ferne Länder, die Mutter wurde hart und unruhig wie ein aufziehender Sturm.
Angst zog in das Herz des Kindes ein. Und wieder, Nacht für Nacht, flüsterten
die Sterne: Irgendwann wird alles gut.

Das Mädchen reifte heran zu einer jungen, wunderschönen Frau.
Sie hatte inzwischen gelernt, dass sie mit ihrem Zauber fast alles erreichen
konnte: Dinge, Menschen, Macht. Sie musste sich nur auf ihr Ziel konzentrieren,
ausdauernd sein und Kollateralschäden ignorieren.
Das Geflüster der Sterne interessierte sie nicht mehr. Zu oft hatten sie nur ver
tröstet und nicht erfüllt.

Sie ging ihren Weg – schnell, zielgerichtet, unaufhaltsam. Sie verführte, spielte,
nahm, was sie begehrte. Sie lebte im Rausch des Mehr, Höher, Weiter, Schneller.
Und während sie schlief, tief und ohne Reue, verstummte schließlich auch das
Universum. Denn ein Gesetz war zu oft schon gebrochen worden:
Füge keinem Wesen Schaden zu!
Der jungen Frau war nicht bewusst, dass ein weiteres universelles Gesetz be
sagte, dass Gleiches Gleiches anzieht. Woher auch, denn sie interessierte sich ja nur für sich selbst und kaum für etwas anderes.

Sie erbaute sich ein Reich, erschuf sich ein Leben – mit einem Mann und
Kindern. Doch dieses begann leise zu bröckeln.
Das Geld wurde knapp, die Tage schwer. Sie arbeitete mehr, gab mehr, verlor
sich mehr.
Es gab immer so viel zu tun.

Die Kinder sehnten sich nach ihr, waren einsam.
Der Mann suchte Wärme in der Ferne.
Und sie selbst wurde müde, hart und leer.
Schönheit und Liebe verflossen. Ihre Gaben trübten ein.

Da stand sie nun allein – mit ihren Kindern, ohne Halt, ohne Schutz. Und zum
ersten Mal sah sie: Ihr Leben war ein Spiegel geworden, ein Echo der Vergangenheit. Ein Kreis aus Angst, aus Macht und Verlust.

Sie beschloss für ihre Kinder, dass sie alles tun würde, um einen erneuten Zyklus zu durchbrechen. Also richtete sie ihren Blick nach vorn und errichtete sich Stein um Stein ein
neues Reich.

Den Stolz legte sie ab und schämte sich nicht, Freunde um Hilfe zu bitten.
Hatten ihre Kinder Sorgen, verharrte sie in ihrem Tun, um sich diesen zu wid
men. Ihren Mitmenschen schenkte sie Mitgefühl und Liebe.
Je mehr ungesunde Verhaltensmuster sie ablegte, desto mehr Glück trat in ihr
Leben.

Und eines Tages kehrten die Sterne zurück. Sie flüsterten ihr zu, dass jetzt bald
die Zeit gekommen war, in der sich alles zum Guten wenden würde.
Die Frau blickte hinaus in die Welt und erkannte darin nur das, was sie hinter
sich gelassen hatte. Angst. Gier. Verlust. Wie würde es den Sternen nur gelingen, all dies in Liebe zu verwandeln?

Doch die Sterne schmunzelten nur und flüsterten: Geduld!
Da verstand sie, dass es einen höheren Plan gab, denn die Zeit war reif, dass die Menschen lernten, sich gegenseitig zu respektieren und zu lieben.
Doch Geduld war schwer. Zu lange hatte sie gewartet. Zu sehr hatte sie sich
nach Seelen gesehnt, die sie verstanden. Und nun sollte sie wieder warten, bis
ihre Mitmenschen endlich erwachten?

Wieder weinte sie in der Nacht. Doch die Sterne beruhigten sie auch dieses Mal
und flüsterten: Du bist nicht allein.

Wir senden dir Gefährten,
einer, der sieht wie du.
Einer, der fühlt wie du.
Und einer, der wartet wie du.

Gemeinsam werdet ihr Zeugen des Wandels sein, so wie die allerersten Men
schen Zeugen des Lebens auf Erden wurden.

Daraufhin trocknete die Frau ihre Tränen. Sie wusste, ihr Leben war längst zu ei
nem Wunder geworden.

Was auch kommen mochte, sie beschloss, zu vertrauen.
Dem Weg.
Den Sternen.
Und sich selbst.
Alles hatte seinen Sinn.
Alles war im Wandel.
Und alles war gut.

Blog Nr. 8 – Schwer zu ertragen

Logbuch-Eintrag zum 19.03.2026; Planet Erde

Heute ist ein Tag, an dem ich immer wieder zum Himmel schaue und frage: „Leute, was macht ihr nur mit mir hier unten?“.

Die Energie, die heute auf uns niederprasselt, fühlt sich schwer und schneidend an. Normalerweise erde ich solche Gefühle einfach, aber heute will es mir nicht gelingen.
Es kommt mir vor, als hätte eine unsichtbare Hand mein Herz gepackt und drückt unaufhörlich zu. Man möchte einfach aus dem Fenster springen, sich von einem Laster überrollen lassen, nur damit es endlich aufhört.
Selbst Durchatmen und Meditieren bringt keine Erleichterung. Es ist, als stünde man an der Schwelle eines gigantischen Ereignisses, dass man noch nicht benennen kann.

Und es geht nicht nur mir so. Es scheint, als ob sämtliche Menschen in meinem Umfeld so langsam aber sicher durchdrehen. Mir drückt sich allmählich die Vermutung auf, dass genau das die Ursache meiner körperlichen Symptome ist. Doch fühle ich mich aktuell nicht imstande, meinen Mitmenschen zu helfen. Bin einfach gerade selbst out of order, Leute, bitte verzeiht mir.

Also, wie geht man nun damit um, liebes Universum, bitte ein Tipp. Nichts.
Alle meine intuitiven Kanäle melden „Abwarten, alles wird gut ausgehen“. Toll! Erst einmal muss ich diesen Tag überleben…

Ich arbeite in der Kommunalverwaltung und führe auch ein kommunales Energieunternehmen. Hatte heute mit meinem Boss, dem Bürgermeister, auch ein sehr tiefes Gespräch über die gesamtgesellschaftliche Entwicklung. Beide nehmen wir wahr, dass sich hier etwas in zwei Teile spaltet. Die Einen versuchen über Stille und Schaffenskraft, alle Probleme des Alltags zu lösen und sind gleichzeitig auch noch für ihre Mitmenschen da. Die anderen erheben sich aus gesellschaftlichen Strukturen, um Anarchie zu üben. Passt hier gut zum Thema, finde ich.
Ich denke, wir stehen nun an der Schwelle und es wird sich zeigen, wer den Weg der Liebe geht und wer letztendlich nur an sich selbst und an Profit denkt.

Irgendwie geht’s mir jetzt besser, nachdem ich das nun niedergeschrieben habe. Also ist das die Wahrheit.

So, und jetzt mache ich Feierabend und guck mal, ob zu Hause irgendwo noch eine Flasche Rotwein im Keller zu finden ist. Trinke normalerweise nur zu besonderen Anlässen ein Gläschen oder auch zwei. Vielleicht ist das ja so ein besonderer Moment.

Blog Nr. 7 – Die Gaben des Feuers (Arbeitstitel)

Inspiriert durch einen Freund, möchte ich heute mal etwas Anderes mit dir teilen.
Vor etlichen Jahren habe ich einen Jugend-Fantasy-Roman geschrieben, der leider nie veröffentlicht wurde. Bislang habe ich nie genügend Beziehungen zur Verlagswelt erlangt, um meine Werke auf klassische Weise veröffentlichen zu können. Na ja, vielleicht wird ja in der Zukunft noch was draus…

Die Geschichte des Romans wird in drei verschiedenen Ich-Perspektiven erzählt. Hier nun drei Auszüge aus den einzelnen Sichtweisen (Archetypen).
Mit welcher Perspektive resonierst du am meisten? Vielleicht kannst du intuitiv etwas für dich daraus mitnehmen.

Hierzu wurde mir bewusst, dass Perspektive und Fokus sehr wichtig im Leben sind, auch die anderer Menschen anzuerkennen, zu würdigen und zu versuchen, diese zu verstehen. Da wir alle füreinander Spiegel sind, ist dies manchmal wichtig und führt uns zu ganz neuen Erkenntnissen, die wir bislang noch nicht besaßen. Hier eine Demonstration anhand meiner geistigen Ergüsse aus früheren Jahren:

Perspektive 1 / Die Naive (Lilly):
… Der Morgen kam schnell, und ich wäre am liebsten im Bett geblieben. Doch ich rappelte mich auf, versorgte meine Tiere und stellte mich danach unter die Dusche in meinem kleinen Bad, das Konstantin mir einst einbauen ließ. Wie immer genoss ich den heißen Wasserstrahl, der meine müden Glieder durchblutete. Als Konstantin zum Frühstück rief, war ich angezogen und setzte mich seufzend die Treppe hinab in Bewegung. Kummer schlug mir auf den Magen, sodass ich kaum einen Bissen essen konnte. Mein frisches Eieromelett mit selbstgemachter Marmelade verfütterte ich daher an den dankbaren Tampon.
Konstantin, bereits im Trainingsoutfit – schwarze Hose, neongrünes Shirt – beobachtete mich mit sorgenvollem Blick. „Komm her!“, sagte er plötzlich rau, zog mich kräftig auf seinen Schoß, als wäre ich noch ein kleines Mädchen. „Was auch geschieht, ich hab dich sehr lieb, vergiss das nicht“, hauchte er. Ich lehnte meine Stirn kraftlos an seine und schloss für einen Moment die Augen. Es beruhigte mich zu wissen, dass immer jemand auf meiner Seite stehen würde.
Nach dem Frühstück fuhr ich mit meinem Mountainbike zur Schule und dachte beim Fahren nur daran, was die Anderen sagen würden, wenn ich die Busgeschichte richtigstellte. Würden sie mich verachten? Hassen? Ich war nur froh, dass niemand ernsthaft verletzt worden war. Ich hätte es mir niemals verziehen, wenn einem meiner Mitschüler etwas passiert wäre – so wie Mama und Papa damals.
Vor der Schule stellte ich mein Fahrrad in einen freien Radständer und schloss es ab. Da entdeckte ich Tamy mit feuchten Augen und verschmiertem Lidstrich. „Lilly!“, hauchte sie. Ich riss sie in meine Arme und drückte sie fest an mich, dankbar, dass ihr nichts fehlte. „Tamy, es tut mir so leid!“, schniefte ich in ihre dunklen Haare. Als ich mich löste, bemerkte ich die Beule an ihrer Stirn. Vorsichtig berührte ich sie. „Das wollte ich nicht!“ Tamy nickte. „Ich weiß!“
Ich seufzte tief und wischte mir über die Augen. „Vermutlich ist heute mein letzter Schultag. Die Friedrich wird sich nicht lange bitten lassen. Also sage ich es dir gleich: Du hattest Recht, ich brauche wirklich Hilfe!“
Tamy packte mich am Arm. „Hör mir gut zu, Lilly! Niemand außer mir und Max hat gesehen, was du getan hast. Die Reporter halten Max für den Schuldigen, also halt einfach deine Klappe. Max‘ Geschichte klingt plausibel. Wir müssen das nicht allen auf die Nase binden!“
Ich sah sie überrascht an. „Aber es war doch meine Schuld, dass der Busfahrer die Kontrolle verloren hat!“ Tamy nickte. „Das weiß Max, ich weiß es, und du weißt es auch. Aber denk nach: Es war ein unglückliches Missgeschick eines Jungen, der mal austreten wollte. Die Versicherung kommt für den Schaden auf. Wenn du die Wahrheit herumposaunst, wird das ernste Folgen haben, für dich – weil du ihn getreten hast – und für ihn, weil er aufgestanden ist, um dich zu ärgern.“
Oje, wenn die Versicherung nicht dafür aufkam, musste Konstantin zahlen! Das würde uns ruinieren. Mein Sinn für Gerechtigkeit schrie, dass das falsch war. Alles stand und fiel mit Max‘ Aussage. Wenn er doch noch die Wahrheit erzählte, würde ich dumm dastehen, wenn ich nun schwieg.
„Ich muss mit Max reden. Ich muss mich entschuldigen und ihm danken, dass er mir den Rücken freigehalten hat. Aber es ist irgendwie nicht richtig!“, dachte ich laut. Tamy lachte auf. „Das ist der erste vernünftige Satz, den ich von dir über ihn höre. Das schenkt mir Hoffnung!“…

Perspektive 2 / Der Krieger (Konstantin):
… Ich richtete meinen inneren Blick auf Sommerland aus. Ich wusste, fern am Horizont erstreckte sich irgendwo eine grüne Erhebung, Sommerflu. Ich musste nicht lange überlegen, wie es dort einmal ausgesehen hatte, denn das Bild hatte sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt: Da war das große Ratsgebäude gewesen, das sich majestätisch zwischen zwei gigantischen Mammutbäumen in den Himmel geschraubt hatte. Sommerflu, die wunderbare Stadt der Sommerkönigin, war damals nach Atahar auch zu meinem Zuhause geworden. Nur einen Gedanken, nur einen, dann würde ich dort sein und sehen, ob Sommerflu die Feuersbrunst von damals überstanden hatte. Ich kämpfte die Geister der Vergangenheit nieder. Jetzt war nicht die Zeit, mich meiner Wehmut hinzugeben. Nur Lilly zählte jetzt. Ich musste sie einfach finden, sonst würde sie nie erfahren, wie ich ihr gegenüber tatsächlich empfand. Das durfte nicht passieren, sie musste die Wahrheit wissen! Ich dachte, da wäre noch genügend Zeit, es ihr schonend beizubringen; ihr zu sagen, dass ich nicht ihr Bruder war, doch ich hatte mich getäuscht. Ich war es so leid, ihr etwas vorzuspielen. Für jeden Kuss, den ich zurückhalten musste, für jede Umarmung, die mir verwehrt blieb und für jeden Moment, in dem ich meine Liebe hinter der beherrschten, brüderlichen Fassade verstecken musste… bei den Göttern, ich würde sie finden und es ihr endlich sagen und wenn es das Letzte war, das ich in diesem Leben noch vollbringen würde! Diesen Schwur gab ich mir selbst. Ich fand, auch ich hatte endlich die Wahrheit verdient und ein Leben ohne Lügen. Nun gut… Ich prüfte den Sitz meiner Waffen, dann wandte ich mich von der lebenserfüllten Steppe Sommerlands ab und durchquerte noch einmal die grünen, pulsierenden Lichter. Da war sie wieder, die kalte, weiße Hölle, die Winterland darstellte. Diese Welt ging mir so gegen den Strich. Sie arbeitete gegen meine Natur. Hier war alles so kalt, so kahl und still, so… tot. …

Perspektive 3 / Der Liebende (Max):
… Tröstend drückte ich sie an mich. „Ich weiß, doch bitte beruhige dich! Noch ist Lupil abgelenkt, aber wenn er dich hier so sieht, dann wird er sofort merken, dass du Konstantin doch kennst“, flüsterte ich ihr zu.
„Max, was ist los?“, hörte ich Lupils Stimme auch schon in meinem Rücken. Mist! Jetzt konnte ich nur noch eines tun, um diese Umarmung zu erklären. In diesem Augenblick reagierte ich nur. Ich ließ meine Lippen einfach auf die ihren fallen, wollte Lupil nur auf eine falsche Fährte lenken. Da fühlte ich ihren Atem, wie er mit meinem verschmolz. Mein Herz füllte sich wieder mit dieser einzigartigen Wärme. Meine edlen Absichten waren mit einem Mal völlig vergessen. Ein wildes Verlangen peitschte mich.
„Max!“, brülle Lupil. Er packte mich unsanft am Arm und zerrte mich gewaltsam von Lilly fort. Ich schnappte nach Luft und ließ sie wieder durch meine Lungen strömen. Vor mir drehte sich alles. Wow, das war …! Verdutzt schüttelte ich den Schwindel ab und suchte Blickkontakt zu Lilly. Dann kam ich endlich zu mir, schnallte, dass ich es geschafft hatte. Lupil konnte jetzt nur ihre Verwirrung lesen. Erleichtert machte mein Herz einen Hüpfer.
„Max, wenn Emerald das erfährt, wird er dich lynchen!“, brüllte mich mein Ziehbruder an. Er packte mich unsanft und zog mich von ihr fort. Verdammt, Lupil konnte immer noch in mir lesen! Ich konnte meine Gefühle für sie nicht vor ihm verstecken. Nein, das konnte ich nicht. Ich riss meinen Arm von ihm los und funkelte ihn feindselig an. „Wenn es dir so verdammt wichtig ist, was Emerald denkt, dann spiel doch weiterhin sein Äffchen. Ich kann keine falschen Freunde um mich herum gebrauchen!“, zischte ich ihm düster entgegen. Knisternd begann Es sich in mir zu regen. Scheiße! Ich musste hier raus, schnell, bevor sich meine Gabe entfesselte und noch jemand zu Schaden kam. Ich ging mit langen Schritten Richtung Ausgang.
„Max!“ Ich ignorierte Lupil. Keine Ahnung, was da gerade geschehen war. Als ich zurück zu Lilly blickte, sah ich ihr verständnisloses Gesicht und über ihr das Portrait des Mannes, der auch jetzt mit seinem wahnsinnigen Blick auf sie hinunterstarrte. Konstantin. Mann, das war alles total verrückt! Alles, was ich wusste war, dass ich sie gerade mit allem beschützen wollte, was ich aufbieten konnte, vor Lupil und Emerald, vor diesem gefährlichen Scheißkerl im Kriegerkostüm an der Wand, vor der ganzen Welt und vor allem vor dem riesengroßen Idioten, der sich selbst nicht unter Kontrolle hatte.
Also ging ich, damit sie sicher war. …

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