Vierzehn Tage sind um und dabei möchte ich es mit dieser Challenge dabei belassen. Ursprünglich ja dazu gedacht, Klarheit über verschiedene Erlebnisse, die mein Verstand nicht greifen konnte, zu erlangen (siehe ab Blog Nr. 1), hat sich in den letzten vierzehn Tagen bei mir so einiges innerlich getan.
Und hier kommt der große Report meiner Erkenntnisse:
Geist:
Anfangs glaubte ich, schizophren zu werden, so wie meine Mutter, die bereits, als ich ein Kind war, deutliche Anzeichen hierfür vorwies, bis sie letztendlich in diagnostizierter Schizophrenie und Medikamentenüberkonsum (ärztlich verordnet) endete. Letztendlich durch Schlaganfälle und Demenz landete sie als Vollpflegefall im Hospiz. Ich habe einmal das Tarot nach ihrem seelischen Zustand gefragt und erhielt überraschend die Antwort, dass sie nun in ihrer Kraft angekommen sei.
Heute weiß ich, dass ich nicht schizophren bin und meine Mutter wohl auch noch nie schizophren war. Viel eher vermute ich, dass sie schon früh ihr Erwachen hatte, dieses und somit sich selbst jedoch komplett verleugnet hatte und anstatt sich der Schattenarbeit und ihrem Aufstieg hinzugeben, vermutlich psychisch daran zerbrochen ist.
Ich selbst fühle mich auf meiner geistigen noch nie dagewesenen Höhe, habe die letzten Monate so viel Transformationen hinter mich gebracht, dass ich bereits tiefe Augenringe vom Schlafmangel und vom Heulen mein eigen nennen kann. Meine Dokumentationen / Selbstreflektionen und das Schicksal meiner Mutter führen mir jedoch vor Augen, dass meine Perspektive nur meine ist und dass jeder Andere, seine eigenen Entscheidungen treffen und sein eigener Weg in diesem Leben gehen muss.
Wohl die größte Erkenntnis, die ich erlangte war jene, dass wirklich alles in dieser 3-D-Ebene ein Spiegel für deine persönliche Entwicklung darstellt. So, wie du dich innerlich fühlst und wahrnimmst, spiegeln sich deine Situationen im Außen. Und bist du bereit an dir und deiner Frequenz zu arbeiten, so schickt dir das Universum immer neue, intensivere Spiegel, in die du blicken kannst. Doch gönne dir zwischendurch auch Pausen, in denen du das Leben bewusst feierst, sonst entgeht dir die wertvolle innere Fülle, die du bis hierhin angesammelt hast. Und ja, ich glaube an Karma und darum bin ich bestrebt mit meinen Mitmenschen ehrlich, liebevoll und respektvoll umzugehen. Manchmal habe aber auch ich schwache Momente, in denen es mir leider nicht gelingt. Es hat sich bewährt, dass ich, wenn ich dies bemerkte, mich in den Rückzug begebe und an mir arbeite.
Digitale Medien nutze ich nach einer „digitalen Diät“ wieder, auch Youtube etc., jedoch bewusst; immer darauf bedacht, dass ich von Fremdmeinungen fehlgeleitet werden könnte oder ich mich in niedriger Schwingung auch darin verlieren könnte.
Auf was ich mich jedoch immer verlassen kann, sind meine Spirits. Wenn ich mich mit ihnen unterhalte finde ich immer Inspirationen, die mich weiterbringen. In regelmäßigen Abständen frage ich sie, ob ich intuitiv richtig liege oder ob mein Ego wieder scheinheilig tut. Manchmal gefallen mir die Antworten nicht, doch dann weiß ich wieder, was zu tun ist. Weitere Schattenarbeit, es wird nie aufhören, bis das letzte Level erreicht ist.
Körper:
Leider habe ich fast zwei Jahrzehnte lang meinen Körper vernachlässigt, ihn regelrecht geschunden und missbraucht. Ich könnte nun als Ausrede anführen, dass meine Lebensumstände in dieser langen Zeit sehr kritisch waren und ich nur im Überlebensmodus lief. Tatsächlich aber hätte es viele andere Wege gegeben, anders mit diesen Umständen fertigzuwerden, als den ultimativen Krieger raushängen zu lassen. Ich habe mir dadurch ein Reich erschaffen, auf das ich heute auch stolz bin, dennoch hat mich dies innerlich viel gekostet.
Anstatt sanfter mit meinem Körper umzugehen, Akzeptanz zu schaffen und in meiner weiblichen Energie zu bleiben, habe ich den Kampf und die männliche Energie gewählt. Kein Wunder, dass ich heute, wenn ich in den Spiegel sehe, noch immer den männlichen Krieger entdecke, anstatt eine gutaussehende, wenn auch bissle mollige Frau.
Ich muss mich darum kümmern, das weiß ich und ich bin schon dabei. Ich versuche ein aktiveres Leben zu führen, bewusster zu kochen und genehmige mir guttuende Dinge wie Wellness, neue Kleidung und dezenten Schmuck. In regelmäßigen Abständen mache ich ein Foto von mir und überprüfe, wie weit ich in meiner Entwicklung bin und ob mir gefällt, was ich sehe. Ich bin ganz ehrlich, soweit bin ich leider noch nicht.
Habe mich zwischenzeitlich zum Pilates angemeldet, leider startet der Kurs aber erst im September.
Der Essenskonsum wird besser, Aber auch in diesem Bereich gibt es immer wieder schwache Momente. Und dann gönne ich mir halt das Teil vom Bäcker, solange es nicht zur Gewohnheit wird.
Beim Thema Rauchen habe ich auch immer noch Verbesserungsbedarf. Zwar konsumiere ich nur einen Bruchteil von dem wie vor Tagen, was ich mir jetzt erst mal noch durchgehen lasse, doch geplant ist die schrittweise Reduktion bis auf Null. Das ist noch ein Weg! Ich halte dies jedoch für die erfolgversprechendere Variante zum kalten Entzug.
Seele:
Je mehr ich an mir gearbeitet habe, desto mehr hat mein Seelenplan Gestalt angenommen. Einen Teil hat sich in meiner Vergangenheit bereits erfüllt, in der ich auf Dualseelen treffen durfte, die mich in meine heutige Stärke gebracht haben. So konnte ich diesen vergeben, auch wenn dies nicht einfach für mich war. Von mangelnder Liebe in der Kindheit, Ehe usw. ist der nächste Stepp in meinem Seelenplan, die ultimative, bedingungslose Liebe in einer Partnerschaft zu erfahren. Ich kann keine Partnerschaft mehr ertragen, in der Unehrlichkeit, Vertrauensbruch und Verrat an der Tagesordnung sind.
Wohl genau aus diesem Grund ist es wohl kein Zufall, dass ich gerade mitten in einem Zwillingsseelenprozess stecke. Das bedeutet, wenn ich nicht noch einmal eine Bonusrunde über eine Dualseele drehen möchte, ich gezwungen bin, auch noch die dunkelsten Schatten in mir zu erlösen. Ich war der Überzeugung, dass es davon doch garnicht mehr so viele geben kann, da ich ja schon recht fleißig war, doch der allergrößte Schatten liegt noch vor mir: Akzeptanz mir selbst gegenüber und der Erkenntnis, das ich ein scharfes Teil bin, das es wert ist von einem Partner geliebt zu werden. Da habe ich noch zu knabbern. Mein ganzes Leben wurde mir eingetrichtert, dass ich es nicht wert bin, jetzt muss ich mir das selbst beweisen. Wünscht mir Glück!
Als ersten Impuls habe ich bereits schon eine Aufgabe erhalten: Nieder mit dem Patriachat! In der kommunalen Firma, in der ich Geschäftsführerin bin, ging es gerade um Gehaltsverhandlungen. Ich hatte bislang ein Minijobgehalt für meine Dienste bezogen, bis ich mich gewehrt hatte und gerechten Lohn forderte. Diesen hatten sie mir mit großem Abstrich genehmigt. Ich hatte mich vorerst zufrieden gegeben. Nun erkenne ich jedoch, dass dies nicht rechtmäßig war. Gerade im öffentlichen Dienst gibt es Verträge, die so eine Tätigkeit regeln. Ich wurde nochmals sanft darauf angestubbst, dass ich da nochmals den Krieger rausholen soll. Zufällig ergibt sich hierfür bereits morgen die Gelegenheit.
Neben diesen Einzelmaßnahmen bin ich wohl auch seelenplantechnisch auf dem richtigen Weg, Heilung, neue Kommunikation und Gesellschaftsformen für meine Mitmenschen zu entwickeln. Und da ich es erstaunlicherweise in die GF eines kommunalen Energieversorgungsunternehmens geschafft habe, würde es mich nicht wundern, auch in diesem Bereich noch aktiv werden zu dürfen.
Neben all dem steht mein innerer Wunsch nach Harmonie und Frieden in allen Lebensbereichen. Ich reise gerne und denke, dass auch das ein Teil meines künftigen Seelenplans darstellt.
Ich hoffe dieses Fazit nützt irgend jemandem, da ich mir hier die Mühe machen musste. Vermutlich diente es aber mal wieder nur mir zur Selbstreflektion.
Sollte es aber irgend eine Seele oder einen Seelensplitter geben, der damit resoniert, würde ich mich mega über einen Kommentar oder eine ganz ungefährliche E-Mail an papierdrachenkrieger@web.de freuen.
