In meinem Blog Nr. 6 hatte ich euch davon erzählt, dass ich mir in der Zukunft vorstellen könnte, neue Gemeinschaftsmodelle zu entwickeln.
Gestern durfte ich erkennen, dass diese sich gerade vor meinen Augen entfalten. Ich hatte das vorher nur noch nicht bemerkt. All das passiert gerade jetzt bereits.
Ich arbeite in der Kommunalverwaltung und durfte gestern meinen Blick über unsere Gemeinde schweifen lassen. Ich habe entdeckt, dass wir als Gemeinschaft bereits wirklich ein höheres Level ansteuern: Energieautarkie, Erhalt der Artenvielfalt, Gemeinschaftskonzepte für Bürger und Gäste.
Zwar gibt es noch dunkle Felder, die bearbeitet werden müssen (für mich ist das gerade der Kampf gegen das Patriachat), doch zusammen bekommen wir das irgendwann hin.
Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, die sich noch vor Jahren gegenseitig den Schlagabtausch am Gemeinderatstisch geliefert haben und dem Konkurrenzdenken (der eigene Ortsteil ist der wichtigste) verfallen waren.
Gestern war ich auf dem Gemeindemarkt, den wir vor einiger Zeit etablierten. Er ist immer einmal im Monat in einem anderen Ortsteil der Gemeinde und alle Kleinbetriebler, Vereine und Landwirte können dort verkaufen. Ich habe erlebt, wie Aussteller von verschiedenen Ortsteilen zusammenstanden und Pläne über gemeinsame Produkte für den Markt besprochen haben. Vor Jahren noch undenkbar. Oder ein anderer Fall: Hey, du bist Künstler? Cool, ich auch. Wie drückst du dich aus, ich mach das so und so…
Es war eine wirklich lustige Runde. Ich fühlte mich mega verbunden mit den Leuten. Jedenfalls viel besser, so einen Aufbau real mitzuerleben und mitzugestalten, als jedes digitale Spiel, indem man z. B. Königreiche per Mausklick erbauen kann.
Mir wurde bewusst, dass ich die letzte Zeit sehr zurückgezogen gelebt und Gemeinschaft vermisst hatte. Doch die kosmische Uhr (siehe Blog 5) bringt uns gerade jede Menge Inspirationen, ein besseres Leben für sich selbst und andere umzusetzen. Darum hier noch mal ein Reminder:
Mannaz, Leute, die Rune der Gemeinschaft und Verbindung!
Kommt endlich aus dem Tee, d. h. Sumpf der Mainstreammedien, der digitalen Welt und lebt endlich eure Bestimmung!
Ich habe schon erlebt, wie ganze Menschenmassen, jeder für sich den Blick auf sein Handy gerichtet und den Knopf im Ohr, aneinander vorbeigingen, ohne den Anderen zu bemerken. Was für eine Vergeudung von Lebenszeit!
LEBEN, ist gemeint real life, Begegnungen, Gespräche, Berührungen und Nähe. Nur so schaffen wir gemeinsam diese Evolution.
Nutzt die KI und das digitale Bedienungselement (siehe Blog 4) für Projektumsetzungen aus dem realen Leben, aber nicht anders herum. Will heißen: Benutzt es nicht für eure Bequemlichkeit, eure Ausreden, euer Selbstmitleid und dem Schmeicheln eures Egos.
Geht raus, genießt das Leben, eure Mitmenschen und macht euren Job, für den ihr extra hierhergekommen seid!
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