Kein Netflix & Co., kein Youtube, keine Podcasts, keine Nachrichten, keine Fachliteratur; Mein erster Entzugstag ist fast um und hier ist mein Fazit:


Tagesablauf:

– Wecker war ausgestellt; habe ausgeschlafen und erst gegen 12 h gefrühstückt.

– Anschließend Gassi-Runde und spontan meinen Bruder mit Familie besucht.

– Zu Hause wurde ein neues Backrezept ausprobiert (siehe unter Sonstiges).

– Danach habe ich drei riesige Wäschekörbe voll Trocknerwäsche zusammengelegt. Normalerweise mache ich das mit Netflix-Begleitung, heute ohne. Dabei kam Dankbarkeit für meine Tante in mir auf, die mich bei der Bügelwäsche mega unterstützt.

– Blog verfasst.

– Mit Tochter und ihrem Freund Uno gespielt.

– Erneute Gassi-Runde gelaufen.

– Abendessen gemacht.

– Meine Fertigkeiten auf der Gitarre, gesanglich und auf der Querflöte überprüft (furchtbar).

– Blog fertiggestellt.


Allgemeinbefinden:

Gut. Nervensystem läuft ruhig. Trotz langen Schlafstunden fühle ich mich etwas müde und ausgelaugt.

Ehrlicherweise hatte ich diese Challenge schon fast gecrasht nach dem Aufstehen, da ich aus der Routine heraus während dem späten Frühstück kurz den Fernseher einschalten wollte. Uups!

Man muss schon sagen, dass man immer etwas versucht ist, doch nicht mal kurz einzuschalten.


Körperliche Störsympthome:

Immer wieder Hitze entlang der Wirbelsäule und den Schulterblättern sowie Surrgeräusch in den Ohren.
Ebenfalls immer wieder Gefühl des Herzschmerzes in der Brustmitte.


Konsum:

Frische Luft beim Gassi-Gehen.

Essen:
– Zwei kleine Scheiben Vollkornbrot mit Butter und Honig.
– Zwei Muffins.
– Teller Rührei mit Ofengemüse.

Zigaretten: 8

Digitale Medien:
– Zweimal Whatsapps und Chat geprüft (ca. 5 min).
– Für die Erstellung des Blogs Bilder hochgeladen und Blog in Homepage fertiggestellt.


Inspirationen:

Unterwegs fotografiert:



– Begegnung und Gespräche innerhalb der Familie.
– Neues Backrezept kreiert (siehe unten).


Frage an die Spirits:

Warum mache ich das gleich nochmal so öffentlich?
Wegen der Liebe. Als Inspiration und leuchtendes Beispiel für deine Mitmenschen. Natürlich auch für deine Selbstermächtigung.
Okay, aber ich möchte auch herausfinden, ob ich nicht doch schizo bin.


Erkenntnisse:

Sieht tatsächlich so aus, als ob ich die Inspirationen heute nicht empfangen hätte, wäre ich wieder im Internet gesurft. Ich hätte meine Energie dafür verbraucht. Es wäre dann nicht mehr so viel für Real-Life-Sachen übriggeblieben.

Mehrmals am Tag bin ich gedanklich zu Youtube und dessen Inhalte abgedriftet. Vermutlich können wir das intuitive Bedienelement (siehe Blog Nr. 4) erst gefahrlos bedienen und mit ihm arbeiten, wenn wir unsere Schatten geheilt haben und uns wegen diesen nicht wieder in Abhängigkeiten verlieren.

Ich sollte unbedingt öfter Gitarre üben und meiner Tante Mal als Dankeschön ein paar Blümchen mitbringen.


Sonstiges:

Rezept für schnelle Erdbeer-Mandel-Muffins:

Zutaten:
2            mittelgroße Eier
50 gr     brauner Rohrzucker
85 gr     weiche Butter
75 gr     Weizenmehl Typ 550
50 gr     gemahlene Mandeln
Schuss   Amaretto (optional)
Schuss   Sahne
6             TK-Erdbeeren, alternativ einige abgetropfte Kirschen oder frische Himbeeren, Rhabarber….

Backen:
Ofen vorheizen auf 180 °C Umluft
Backzeit ca. 15 min

Zubereitung:
Eier und Zucker mit dem Rührgerät cremig rühren.
Butter, Mandeln, Mehl, Sahne und Amaretto hinzugeben und kräftig rühren.
Leere Muffin-Förmchen auf Backblech stellen und je ein Esslöffel der Teigmasse einfüllen.
Je Förmchen je eine Erdbeere in den Teig drücken.
Nochmals ein halber bis ein Esslöffel Teig auf die Erdbeeren geben.

Nach dem Backen Muffins abkühlen lassen und ggf. mit etwas Puderzucker überstäuben.